Die Froschbahn besteht aus einer ca. 0,3 mm starken Gold bzw. Silberplatte, die unter hohem Druck in das benötigte Profil gestanzt wird. Je nach Modell sind auch hier die Breite der unteren Fläche sowie die Seitenwinkel leicht verschieden. Bei einem Seitenwinkel von 45° und einer inneren Bahnbreite von 3,3 mm umschließt die Bahn später die unteren drei Flächen des achteckigen, 8,2 mm starken Stangenendes. Mit Meißel und Feile wird die Froschoberseite an die gestanzte Bahn angepaßt.

Dabei muß die Bahn an allen drei Flächen, die auf dem Ebenholz aufliegen, ohne Zwischenräume eingepaßt werden. Kleinste Lücken wären später sichtbar. Die Bahn wird nun mit Weißleim in den Ebenholzkörper eingeleimt. Die Überprüfung der Passgenauigkeit zeigt das nebenstehende Bild. Mit einem passgenauen Gegenstück zur Bahn und kleinen Schraubzwingen, wird die Bahn in ihrer Position fixiert. Nach 3-4 Stunden Trocknungszeit kann der Bogenmacher am Frosch weiterarbeiten.

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