Das Ausgangsmaterial für den
Ringbügel ist mit 0,7 mm um 0,3 mm schwächer als das
der Ringplatte. Nach dem Aussägen der Teile wird der
Ringbügel über einem Biegeeisen gebogen und die
Auflageflächen des Bügels auf der Platte so
abgefeilt, dass keine Zwischenräume mehr bleiben.
Kleinste Spalten führen dazu, dass sich das Hartlot
nicht wie gewünscht auf der gesamten Auflagefläche
verteilt und der Ring später dem auf ihn ausgeübten
Druck nicht standhält.
Für diesen Arbeitsschritt benutzt der Handwerker das dargestellte Ringeisen. Auf dem vorderen, leicht konisch verlaufenden Teil, kann der Ring aufgeschoben, und so leichter bearbeitet werden. Dieses Werkzeug hilft auch beim nächsten Arbeitsgang, bei dem der Froschring getrieben wird. |