Zunächst werden mit der Feile die Seitenflächen des Kopfes bearbeitet. Hier erhält er seine endgültige Breite. Um die korrekte dreidimensionale Form des Kopfes nachgestalten zu können, ist die hier zu gestaltende Grundform von immenser Bedeutung. Wird der Kopf hier zu breit oder zu schmal ausgearbeitet, wirkt sich dies in den weiteren Arbeitsschritten sichtbar aus.

Schablonen helfen auch hier die richtige Verjüngung der Kopfplatte zu erreichen. Jetzt feilt der Bogenmacher die Mammutplatte auf ihre endgültige Stärke. Hierbei kann er sich nur auf sein geschultes Augenmaß verlassen, da er keine geeigneten Meßmöglichkeiten besitzt. Der Kopf wird mit der Ausarbeitung des Kammes, einem an der Stirnseite des Kopfes verlaufenden sichtbaren Mittelgrat, vorläufig fertiggestellt. Mit Schnitzer und Feile tastet sich der Handwerker zur endgültigen Form vor. Dabei sollte der Umriß, die Rundung der Seiten sowie die komplette Linienführung des Kopfes eine harmonische und ästhetische Ausstrahlung erhalten.

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